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FONDS FOKUS

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Fondsportrait 08/2017

Solide Kennzahlen und reichlich Cashflow

ECP Flagship European Value Fonds

Unterbewertete Unternehmen mit soliden Kennzahlen und reichlich Cashflow: Der luxemburgische Asset Manager ECP öffnet seinen All-Cap-Aktienfonds ECP Flagship European Value jetzt auch für deutsche Anleger.

"Wir nehmen das Unternehmen und pressen es aus wie eine Zitrone." Wenn Léon Kirch, Fondsmanager beim luxemburgischen Asset Manager ECP diesen Satz sagt, erscheinen vor dem inneren Auge unwillkürlich jene Heuschrecken, die der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering bildlich heraufbeschworen hat. Müntefering meinte damit vermeintlich skrupellose Hedgefonds-Manager, die Unternehmen, in die sie investierten, die Substanz absaugten, um sie hernach einfach fallenzulassen und weiterzuziehen.

 

Fondsmanager Léon Kirch meint seinen Zitronen-Vergleich anders: Er spielt auf die Unternehmensanalyse für seinen ECP Flagship European Value Fonds an. Der Aktienfonds hat eben die Vertriebszulassung für Deutschland und die Schweiz erhalten und steht damit auch hiesigen Anlegern offen.

„Zurück zu den Wurzeln“

Seit 15 Jahren verfolgt Kirch, der seine Expertise viele Jahre lang beim Nordea European Value Fonds unter Beweis stellen konnte und Mitte 2014 zu ECP kam, einen „Entrepreneurial Value-“, also einen unternehmerischen Value-Ansatz. Die Idee: jedes Unternehmen so zu betrachten, wie es der Unternehmenschef selbst tut. „Zurück zu den Wurzeln gehen“, nennt das Kirch.

Der ECP Flagship European Value investiert in Unternehmen aller Größen. Um das Universum von rund 1.500 europäischen Titeln grob einzugrenzen, trifft ECP zunächst per Screening-Tool eine Vorauswahl der potenziellen Kandidaten. Nach der Analyse durch das Fondsmanagement gelangen davon lediglich 40 sorgfältig ausgewählte Kandidaten ins Long-only-Portfolio – und sollen dort im Schnitt vier bis fünf Jahre bleiben. In dieser Zeit sollen die Unternehmen ihre angepeilte faire Bewertung erreicht haben, lautet der Plan.

„Vorsicht vor Value Traps“

Jedes Unternehmen wird bei ECP bis aufs Mark seziert. Neben einer Fülle von Kennzahlen und einer niedrigen Bewertung ist für Kirch auch die Liquidität der Unternehmen entscheidend. Einfach nur günstig zu sein reicht nicht, um ins Portfolio des ECP Flagship European Value Fonds zu gelangen. Kirch ist auf der Hut vor so genannten Value-Traps – günstig bewerteten Titeln, die im Laufe der Zeit nur noch günstiger werden, weil die betroffenen Unternehmen kaum Cashflow generieren.

Kirch analysiert mit seinen Co-Verantwortlichen, wie viel an liquiden Mitteln aus einem Unternehmen gezogen werden kann. In seinen Worten: Das Unternehmen wird „ausgepresst wie eine Zitrone“. Allerdings nur im Modell, in unternehmerische Entscheidungen greift das Investoren-Team nicht ein. Wenn das Management des Unternehmens dann nicht ganz so stark pressen mag – wenn es also andere, aus Investorensicht ungünstigere Entscheidungen trifft als Kirch und sein Team im Modell vorausgesehen haben –, wird die Position im Zweifel aufgegeben.

40 Prozent Abschlag gewünscht

Ein Unternehmen, das als Kandidat fürs Portfolio in Frage kommt, solle eine Sicherheitsmarge von 40 Prozent aufweisen, erläutert Kirch seinen Ansatz, der auf Value-Ikone Benjamin Graham zurückgeht: Die Anteile sollten mit 40 Prozent Abschlag gegenüber dem von Kirch und Kollegen errechneten fairen Wert zu haben sein. Die Sicherheitsmarge werde sich im Laufe der Zeit schließen, prophezeit das Team. Wenn die Anteile nach etwa vier bis fünf Jahren ihren angepeilten Wert erreicht haben, wird verkauft.

Bei aller akribischen Analyse nimmt das Fondsmanagement allerdings Abstand von Prognosen über das zukünftige Wachstum eines Unternehmens. Dieses sei bei der Titelauswahl für den ECP Flagship European Value kein Kriterium, so Kirch. Auch Märkte und Sektoren sehe man sich nicht aus der Adlerperspektive an. Die Allokation innerhalb des Portfolios ergebe sich zufällig – nur die Einzeltitel zählten, verrät der überzeugte Stockpicker.

Auch besicherte Variante erhältlich

Mit einem Active Share von über 90 Prozent gegenüber dem MSCI Europe beweist der Fonds zudem, dass er nicht dem Herdentrieb folgt, sondern sich lieber marktunabhängig positioniert. Der Erfolg gibt Kirch und seinem Team recht: Seit Auflage der Strategie zu Jahresbeginn 2015 hat der Fonds per 31.12.16 um 15,70 Prozent zugelegt.

Für Anleger, die angesichts von Schwankungen im Aktienbereich schlecht schlafen können, ist der ECP Flagship European Value auch in einer gehedgten Version erhältlich. Futures auf den Stoxx Europe 600 sichern in dieser Variante das Portfolio ab und reduzieren Volatilität.

Fondsportrait 07/2017

Stabilität und Robustheit

Crosslane Student Real Estate Fund

Der Fonds wurde aufgelegt, um von dem wachsenden Sektor Studentenwohnheime in Europa zu profitieren. Ziel ist es, im Einklang mit den Grundlagen der Risikostreuung für den Fonds ein Portfolio von Immobilien zusammenzustellen. 

 

Der Manager des Fonds ist der Meinung, dass das Studentenleben eine sehr wichtige Erfahrung ist und große Bedeutung für jeden Menschen hat, der einen universitären Abschluss erreichen möchte. Studenten möchten studieren, gleichzeitig aber auch durch neue Erfahrungen und Interessen andere soziale und intellektuelle Entwicklungen durchleben.

Im Ausland zu studieren bietet Studenten, die eine andere Kultur kennenlernen möchten, eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.

Ein großer Teil dieser Erfahrungen besteht darin, in der richtigen Unterkunft zu leben; ein Ort zum Leben mit vielen Angebote für das Sozialleben, um sich mit Gleichgesinnten treffen zu können. Gleichzeitig soll es an diesem Ort auch alles andere zum Leben geben, wodurch unnötiger Stress vermieden wird.

Der „Crosslane Student Real Estate“-Fonds zielt darauf ab, in hochwertige, moderne Studentenwohnungen zu investieren, die von einem erfahrenen Team von Experten vermietet und verwaltet werden. Diese haben nachweislich Erfahrung darin, für eine größtmögliche positive Erfahrung während des Studentenlebens zu sorgen; dazu gehört auch, hervorragende Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, damit sich die Bewohner an ihrem neuen Zuhause erfreuen und sich wohl fühlen können. Die Immobilien sollen nicht weit entfernt sowohl von der Universität als auch von lokalen Einrichtungen wie Bars, Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sein. Das erleichtert das Studentenleben und macht es lebenswerter, was wiederum das Produkt attraktiver macht.

Eine positive Erfahrung wird wahrscheinlich eher dazu führen, dass Studenten, die in diesem Wohnheim leben, es anderen Studenten weiterempfehlen werden. Dies wiederum zieht eine höhere Auslastung und bessere Renditen für Investoren nach sich.

Crosslane verfügt über viele Jahre Erfahrung bei Kauf, Entwicklung und Betreiben von zweckgerichteten Studentenwohnheimen und hat in der Vergangenheit ausgesprochen gute Renditen für die Anleger erzielen können. Diese Expertise beinhaltet das Betreiben von Studentenwohnheimen in Deutschland, wo in der Vergangenheit erfolgreich jährliche Mieterhöhungen erzielt werden konnten – und das bei voller Belegung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Dieser Ansatz soll auch bei den Objekten zur Anwendung kommt, in denen der Fonds investiert ist.

 

Das Anlageziel besteht darin, europäische Wohnimmobilien zu erwerben, die an Studenten vermietet sind und regelmäßige Erträge sowie die Chance auf eine kontinuierliche Wertsteigerung bieten.

  • Investoren eine breit gestreute Anlage im Sektor Studentenwohnungen in Europa anzubieten, wobei besonderes Augenmerk auf Deutschland gelegt wird. Hierbei kommen Investments in Betracht, die in größeren Universitätsstädten liegen, in denen das Verhältnis von Angebot und Nachfrage attraktiv erscheint.
  • In eine Mischung aus Bestandsimmobilien, Neubauten und Renovierungsobjekten zu investieren, um so eine Kombination aus attraktiven Mietrenditen, anfänglichen Wertsteigerungen und erwarteten langfristigen Wertsteigerungen zu gewährleisten.
  • Hochwertige, moderne und zweckgerichtete Studentenwohnheime mit einer Vielzahl von Einrichtungen vor Ort zu errichten.
  • Objekte mit einer angestrebten Größe von 150 bis 400 Zimmern zu kaufen, um Größenvorteile bei der Verwaltung zu realisieren.
  • Mittel- bis langfristig eine Gesamtrendite auf das eingesetzte Eigenkapital von 6% p.a. zu erreichen (einschließlich einer geplanten Ausschüttung von 3% p.a.).
  • Progressiv ansteigende Ausschüttungen zu realisieren.

 

Eine noch breitere Streuung und ein noch besseres Risikomanagement sollen erreicht werden durch:

  • Die Tatsache, dass die Objekte vorwiegend aus Deutschland stammen sollen; aus größeren Städten mit weltweit anerkannten Universitäten, die für viele in- und ausländische Studenten attraktiv sind.
  • Die Hereinnahme von neu gebauten oder frisch renovierten Studentenwohnungen mit eigenem Badezimmer (inkl. 1-Zimmer-Apartments), die im Vergleich zu „Studentenwerk“-Wohnheimen ein höheres Mietniveau aufweisen.
  • Das Zurückgreifen auf die Kenntnisse und Erfahrungen ausgewiesener Immobilienentwickler und -verwalter, die seit vielen Jahren auf den Bereich zweckgerichtete Studentenwohnheime spezialisiert sind.
  • Eine Vielzahl von verschiedenen Mietverträgen (inkl. Direktvermietung und Vermietung über die Universität).
Fondsportrait 06/2017

Gesundheitsaktien im Fokus

DWS Health Care Typ O

US-Healthcare-Sektor weiterhin attraktiv

Der Gesundheitssektor in den USA befindet sich seit längerem in einer Situation des Stillstands auf hohem Niveau. Hohe Gesundheitskosten und ungelöste Reformvorhaben der neuen US-Regierung haben zur Folge, dass die Erträge – zu großen Teilen staatsfinanziert – auf einem hohen Niveau bleiben. Davon profitieren die Unternehmen im US-Healthcare-Sektor.

  • Innovative Pharma- und Biotechunternehmen versprechen mittelfristig weiter Potenzial
  • US-Healthcare-Sektor ist aktuell günstig bewertet