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FONDS FOKUS

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Fondsportrait 11/2017

Emerging Markets starten durch - Aufbruchstimmung statt Krisenmodus:

Goldman Sachs Emerging Markets Equity Portfolio Base

Nach Jahren des konjunkturellen Abschwungs und fallender Börsen verzeichnen die Schwellenländermärkte wieder kräftige Kursgewinne. Wie Anleger mit mehr oder weniger Risiko investieren können.

Die Schwellenländer gewinnen kontinuierlich an Gewicht - wirtschaftlich wie politisch. Auf dem Gipfel der 20 größten globalen Volkswirtschaften in Hamburg am vergangenen Wochenende standen die daran teilnehmenden elf Schwellenländer für 50 Prozent der Erdbevölkerung und 30 Prozent der globalen Wirtschaftskraft. Unabhängig von den Ergebnissen das G 20-Treffens ist eines klar: In den meisten dieser Länder nimmt die Konjunktur wieder Fahrt auf (siehe Infografik). Das gilt auch für die beiden Sorgenkinder Russland und Brasilien, die in den Vorjahren vor allem wegen der sinkenden Rohstoffpreise in die Rezession abgedriftet waren.

An den Finanzmärkten ist die Botschaft angekommen. Die Mittelzuflüsse in die Schwellenländermärkte setzten Mitte 2016 wieder ein. Insbesondere asiatische Börsenindizes wie der Kospi in Seoul, der Sensex in Mumbai oder der Jakarta Composite haben seit Jahresanfang zweistellig zugelegt. "Die zuletzt starke Performance von Schwellenländeraktien ist zu einem gewissen Grad eine Aufholbewegung nach der jahrelang schwachen Performance", meint Sudhir Roc-Sennett, Anlagestratege bei Vontobel Asset Management. Mit Finanzexperten aus anderen Geldhäusern teilt er die Auffassung, dass die meisten Länder dank der strukturellen Reformen in den vergangenen Jahren aber auch krisenfester geworden sind. Das Jahr 2013, als die US-Notenbank das Aufkaufen von Staatsanleihen beendete, den Kapitalabfluss aus Schwellenländern einleitete und die Rohstoffpreise einbrachen, war ein heilsamer Schock", meint Jonas David, Schwellenländeranalyst bei UBS. "Viele Länder haben ihre Leistungsbilanzen verbessert und ihre Währungen stabilisiert."

Diese Stabilität, meint Carlos Hardenberg, Portfoliomanager bei Templeton Emerging Markets, erleichtere es Ländern und Unternehmen, ihre Refinanzierungskosten zu stemmen: "Abgesehen von wenigen Ausnahmen haben sich die Länder entschuldet und dabei auch die Schuldenstruktur von harter Währung zu lokalen Währungen modifiziert. Unterstützt wurde dieser Trend durch sinkende Inflationsraten, vor allem in Russland und Brasilien."

Zwei makroökonomische Trends sprechen für die wachsende Wirtschaftskraft der Schwellenländer - und liefern die besten Argumente dafür, dass Wertpapiere aus diesen Boomregionen in keinem diversifizierten Anlegerdepot fehlen sollten.

Zum einen haben es etliche Staaten geschafft, sich von der Rolle als Billiglohnländer für die Produktion internationaler Konzerne zu lösen. "Vor allem asiatische Länder wie China, Südkorea, Taiwan oder auch Vietnam treten hier als Akteure auf", meint Templeton-Experte Hardenberg.

Der Wandel Chinas von einer exportorientierten Nation hin zu einer stärker konsumorientierten Binnenwirtschaft eröffnet auch für Vontobel-Mann Roc Sennett neue Perspektiven, um in chinesische Wertpapiere zu investieren: "China ist inzwischen global führend beim Onlinehandel, und die stetig wachsende Mittelschicht bietet ein immenses Portal für Konsumgüterhersteller. Dieser Markt wächst stabil - und diese Stabilität ist für nachhaltiges Wachstum wichtiger als ein kontinuierliches Plus von etwa 6,0 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt."

Zum anderen haben einzelne Länder strukturelle Reformen erfolgreich umgesetzt und sind zugleich mit einer stark auf den Binnenkonsum ausgerichteten Wirtschaft weniger abhängig von den globalen Konjunkturzyklen.

"Indien und Indonesien sind hier positive Beispiele", meint Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank für Privat- und Firmenkunden. Bei China aber mahnt er zur Vorsicht: "Die makro-ökonomische und währungspolitische Entwicklung in China ist stark politisch geprägt." Das könne positive Effekte haben, etwa in der Geldpolitik, wo die absolute staatliche Kontrolle zu einem erneuten Anstieg der Währungsreserven geführt habe. Zugleich seien vor dem Parteikongress im Herbst die künftigen Konturen der Wirtschaftspolitik kaum erkennbar.

Fondsportrait 10/2017

Langfristig vom Wandel der Frontier Markets profitieren

Templeton Frontier Markets A acc $

Wer jetzt auf Frontier Markets setzt, kann langfristig vom Wandel profitieren.

Die Frontier Markets gelten als unübersichtlich, teilweise unbeständig und für ausländische Investoren schwer zugänglich. Doch es lassen sich attraktive Anlagechancen identifizieren – mit der richtigen Analyse.

Die einzige Konstante ist der Wandel – heißt es schon in der antiken Philosophie. Auch moderne Investmentphilosophien berücksichtigen, dass sich die Märkte ständig verändern. Das gilt besonders im Bereich der Emerging und Frontier Markets, wo Wandel omnipräsent ist. Ob Argentinien, Pakistan oder Iran – die Entwicklungen sind teils rasant. Mit intensivem Research und selektiver Analyse können Anleger von diesem Wandel aber profitieren. Der Status als Frontier Market ist die Vorstufe zum Emerging Market, zum Schwellenland. Im MSCI Frontier Market Index beispielsweise sind aktuell 23 Länder gelistet, Länder wie Bangladesch, Jordanien, Kenia oder Kasachstan. Während der vergangenen fünf Jahre haben Frontier Markets die Emerging Marktes und sogar einige Industrienationen in ihrer Performance deutlich übertroffen, betrachtet man das risikobereinigte Ergebnis. Zudem sind in Investments in Frontier Markets sehr gut geeignet, um ein Portfolio zu diversifizieren, da die Korrelation der Frontiers mit dem Weltmarkt überaus gering ist.

Grenzmärkte im Überblick

Die Frontier Markets befindet sich noch im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Steckbrief einer Ländergruppe


Quelle: MSCI, IWF, Weltbank

 

Drei klassische Entwicklungsstufen mit Potenzial

Gerade jetzt ist der Zeitpunkt günstig, über ein solches Investment nachzudenken. Denn die Entwicklung vieler Frontier Markets erinnert an die Situation heutiger Schwellenländer vor etwa 20 Jahren. Noch ist die Investmentabdeckung eher spärlich, das dürfte sich aber im Laufe der nächsten Jahre ändern. Entsprechend wichtig ist es, den stetigen Wandel in diesem Bereich genau zu analysieren, da die Länder aus und in Frontier Markets gleiten.

In den letzten Jahren wurden Katar, die VAE und jüngst Pakistan neu klassifiziert, d.h. sie gelten nicht mehr als Frontier Markets, sondern sind nun als Schwellenmärkte eingestuft. Deutliche Verbesserungen der wirtschaftlichen und poltischen Rahmenbedingungen sowie der sicherheitspolitischen Gegebenheiten bedeuten, dass sich das relativ volatile Umfeld in diesen Ländern erheblich stabiliisert und ein Umfeld geschaffen hat, in dem gut geführte Unternehmen aufblühen können.

Argentinien hingegen verbleibt zunächst im Status eines Frontier Market. Im Laufe des nächsten Jahres könnte Argentinien jedoch aufgewertet werden. Seit 2015 der unternehmerfreundliche Mauricio Macri zum Präsidenten gewählt wurde, ist das Land auf einem guten Weg. Macri implementierte rasch Reformen, die Stabilität und Normalität brachten, was von den Märkten belohnt wurde. Für ein langfristiges Wirtschaftswachstum braucht es nun weitere politische Reformen und ausländische Direktinvestitionen. Die Unterhauswahlen im Oktober nehmen dabei eine entscheidende Rolle ein. Kann Macri seine Macht festigen, stehen die Chancen für weitere Verbesserungen gut.

Konstanten Wandel analysieren und die richtigen Investmententscheidungen treffen

Reformen und Verbesserungen haben auch dem Iran gutgetan. Noch ist er zwar nicht als Frontier Market gelistet, das dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein. Das Land hat die zweitgrößte Wirtschaft im Nahen Osten und Nordafrika nach Saudi-Arabien, die Gesellschaft ist gut gebildet und dynamisch. Allerdings sind Korruption und mangelnde Transparenz nach wie vor stark ausgeprägt und auch die Unternehmenskultur dürfte Investoren vor einige Herausforderungen stellen. Jedoch sind solche Konstellationen nicht ungewöhnlich, wenn sich ein Markt allmählich öffnet. Zudem ist der iranische Aktienmarkt etabliert und divers, was im Frontier Universum eine willkommene Ergänzung wäre.

Ein fundamentales Research und die genaue Kenntnis der Märkte und Unternehmen vor Ort ist zentral, um die richtigen Aktien auszuwählen – und davon langfristig zu profitieren. Das Umfeld für Investments in den Frontier Markets ist unter diesem Gesichtspunkt also günstig, denn erfahrenen Investoren bietet dieser ständige Wandel attraktive Anlagemöglichkeiten.

Fondsportrait 09/2017

Dieser Fonds hat einen Lauf

M&G Optimal Income € A Hegded

510 Millionen Euro sammelte der M&G Optimal Income (ISIN: GB00B1VMCY93) im August in Deutschland ein. Das ist der elfte Monat mit Nettozuflüssen in Folge. Inzwischen bringt der Fonds rund 23,4 Milliarden Euro auf die Waage. Wobei bei der Kategorie die Meinungen immer noch auseinandergehen. Morningstar sieht ihn als defensiven Mischfonds an, M&G selbst ordnet ihn als Rentenfonds ein. Und derzeit sieht er auch eher nach Anleihe- als nach Mischfonds aus. Aktien sind mit 3,8 Prozent Gewichtung eher als Spurenelement vertreten. Fondsmanager Richard Woolnough dürfte bis zu 20 Prozent in Aktien halten, verzichtet aber.

Ziel

Der Fonds strebt Erträge und Kapitalzuwachs an.

Anlagepolitik und -strategie

Kernanlage: Bei diesem Fonds handelt es sich um einen flexiblen Fonds, bei dem mindestens 50 % in Anleihen angelegt werden. Der Fondsmanager hat die Freiheit, in ein breites Spektrum von Anleihen (Staatsanleihen, Investment-Grade-Unternehmensanleihen und High-Yield-Anleihen) zu investieren, je nachdem, wo sich die besten Gelegenheiten bieten. Diese Anleihen können auf beliebige Währungen lauten. Gewöhnlich investiert der Fonds in Anleihen von Regierungen oder Unternehmen in Industrieländern, er kann jedoch auch in Anleihen aus Schwellenmärkten anlegen. Der Fonds hält diese Vermögenswerte direkt und indirekt über Derivate. 

Sonstige Anlagen

Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens (bis zu 20 %) in Unternehmensaktien investieren, wenn der Fondsmanager der Ansicht ist, dass die Aktien eines Unternehmens eine bessere Rendite erbringen als seine Anleihen. Der Fonds kann auch Geldmarktinstrumente (z. B. Schuldtitel, die innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden müssen) und Barmittel halten. 

Verwendung von Derivaten

Der Fonds kann Derivate einsetzen, um ein Engagement in Kern- und anderen Anlagen des Fonds aufzubauen, um Risiken und Kosten zu reduzieren und um die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf die Anlagen des Fonds zu steuern. Derivate können auch eingesetzt werden, um eine Markthebelung zu erzielen (das heißt ein Anlageengagement aufzubauen, das über den Wert des Fonds hinausgeht). 

Strategie in Kurzform: Der Fondsmanager wählt die Anlagen aufgrund der Beurteilung mehrerer makroökonomischer, vermögens-, sektor- und titelbezogener Faktoren aus. Die Streuung der Anlagen in Bezug auf Emittenten und Branchen ist ein wesentlicher Bestandteil der Fondsstrategie. Der Fondsmanager wird bei der Auswahl der einzelnen Anleihen von einem internen Analysten-Team unterstützt. 

Glossarbegriffe 

Anleihen: Verzinsliche Darlehen an Staaten und Unternehmen. 

Derivate: Finanzkontrakte, deren Wert sich von anderen Vermögenswerten ableitet. 

Hochzinsanleihen: Anleihen, die von Unternehmen begeben werden, die als riskanter gelten und daher in der Regel höhere Zinsen zahlen. 

Investment-Grade-Unternehmensanleihen: Von einem Unternehmen begebene Anleihen mit mittlerem oder hohem Kreditrating von einer anerkannten Kreditratingagentur. Bei diesen wird von einem geringeren Zahlungsausfallrisiko ausgegangen als bei Anleihen, die von Unternehmen mit niedrigeren Kreditratings begeben werden.

Fondsportrait 08/2017

Solide Kennzahlen und reichlich Cashflow

ECP Flagship European Value Fonds

Unterbewertete Unternehmen mit soliden Kennzahlen und reichlich Cashflow: Der luxemburgische Asset Manager ECP öffnet seinen All-Cap-Aktienfonds ECP Flagship European Value jetzt auch für deutsche Anleger.

"Wir nehmen das Unternehmen und pressen es aus wie eine Zitrone." Wenn Léon Kirch, Fondsmanager beim luxemburgischen Asset Manager ECP diesen Satz sagt, erscheinen vor dem inneren Auge unwillkürlich jene Heuschrecken, die der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering bildlich heraufbeschworen hat. Müntefering meinte damit vermeintlich skrupellose Hedgefonds-Manager, die Unternehmen, in die sie investierten, die Substanz absaugten, um sie hernach einfach fallenzulassen und weiterzuziehen.

 

Fondsmanager Léon Kirch meint seinen Zitronen-Vergleich anders: Er spielt auf die Unternehmensanalyse für seinen ECP Flagship European Value Fonds an. Der Aktienfonds hat eben die Vertriebszulassung für Deutschland und die Schweiz erhalten und steht damit auch hiesigen Anlegern offen.

„Zurück zu den Wurzeln“

Seit 15 Jahren verfolgt Kirch, der seine Expertise viele Jahre lang beim Nordea European Value Fonds unter Beweis stellen konnte und Mitte 2014 zu ECP kam, einen „Entrepreneurial Value-“, also einen unternehmerischen Value-Ansatz. Die Idee: jedes Unternehmen so zu betrachten, wie es der Unternehmenschef selbst tut. „Zurück zu den Wurzeln gehen“, nennt das Kirch.

Der ECP Flagship European Value investiert in Unternehmen aller Größen. Um das Universum von rund 1.500 europäischen Titeln grob einzugrenzen, trifft ECP zunächst per Screening-Tool eine Vorauswahl der potenziellen Kandidaten. Nach der Analyse durch das Fondsmanagement gelangen davon lediglich 40 sorgfältig ausgewählte Kandidaten ins Long-only-Portfolio – und sollen dort im Schnitt vier bis fünf Jahre bleiben. In dieser Zeit sollen die Unternehmen ihre angepeilte faire Bewertung erreicht haben, lautet der Plan.

„Vorsicht vor Value Traps“

Jedes Unternehmen wird bei ECP bis aufs Mark seziert. Neben einer Fülle von Kennzahlen und einer niedrigen Bewertung ist für Kirch auch die Liquidität der Unternehmen entscheidend. Einfach nur günstig zu sein reicht nicht, um ins Portfolio des ECP Flagship European Value Fonds zu gelangen. Kirch ist auf der Hut vor so genannten Value-Traps – günstig bewerteten Titeln, die im Laufe der Zeit nur noch günstiger werden, weil die betroffenen Unternehmen kaum Cashflow generieren.

Kirch analysiert mit seinen Co-Verantwortlichen, wie viel an liquiden Mitteln aus einem Unternehmen gezogen werden kann. In seinen Worten: Das Unternehmen wird „ausgepresst wie eine Zitrone“. Allerdings nur im Modell, in unternehmerische Entscheidungen greift das Investoren-Team nicht ein. Wenn das Management des Unternehmens dann nicht ganz so stark pressen mag – wenn es also andere, aus Investorensicht ungünstigere Entscheidungen trifft als Kirch und sein Team im Modell vorausgesehen haben –, wird die Position im Zweifel aufgegeben.

40 Prozent Abschlag gewünscht

Ein Unternehmen, das als Kandidat fürs Portfolio in Frage kommt, solle eine Sicherheitsmarge von 40 Prozent aufweisen, erläutert Kirch seinen Ansatz, der auf Value-Ikone Benjamin Graham zurückgeht: Die Anteile sollten mit 40 Prozent Abschlag gegenüber dem von Kirch und Kollegen errechneten fairen Wert zu haben sein. Die Sicherheitsmarge werde sich im Laufe der Zeit schließen, prophezeit das Team. Wenn die Anteile nach etwa vier bis fünf Jahren ihren angepeilten Wert erreicht haben, wird verkauft.

Bei aller akribischen Analyse nimmt das Fondsmanagement allerdings Abstand von Prognosen über das zukünftige Wachstum eines Unternehmens. Dieses sei bei der Titelauswahl für den ECP Flagship European Value kein Kriterium, so Kirch. Auch Märkte und Sektoren sehe man sich nicht aus der Adlerperspektive an. Die Allokation innerhalb des Portfolios ergebe sich zufällig – nur die Einzeltitel zählten, verrät der überzeugte Stockpicker.

Auch besicherte Variante erhältlich

Mit einem Active Share von über 90 Prozent gegenüber dem MSCI Europe beweist der Fonds zudem, dass er nicht dem Herdentrieb folgt, sondern sich lieber marktunabhängig positioniert. Der Erfolg gibt Kirch und seinem Team recht: Seit Auflage der Strategie zu Jahresbeginn 2015 hat der Fonds per 31.12.16 um 15,70 Prozent zugelegt.

Für Anleger, die angesichts von Schwankungen im Aktienbereich schlecht schlafen können, ist der ECP Flagship European Value auch in einer gehedgten Version erhältlich. Futures auf den Stoxx Europe 600 sichern in dieser Variante das Portfolio ab und reduzieren Volatilität.

Fondsportrait 07/2017

Stabilität und Robustheit

Crosslane Student Real Estate Fund

Der Fonds wurde aufgelegt, um von dem wachsenden Sektor Studentenwohnheime in Europa zu profitieren. Ziel ist es, im Einklang mit den Grundlagen der Risikostreuung für den Fonds ein Portfolio von Immobilien zusammenzustellen. 

 

Der Manager des Fonds ist der Meinung, dass das Studentenleben eine sehr wichtige Erfahrung ist und große Bedeutung für jeden Menschen hat, der einen universitären Abschluss erreichen möchte. Studenten möchten studieren, gleichzeitig aber auch durch neue Erfahrungen und Interessen andere soziale und intellektuelle Entwicklungen durchleben.

Im Ausland zu studieren bietet Studenten, die eine andere Kultur kennenlernen möchten, eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.

Ein großer Teil dieser Erfahrungen besteht darin, in der richtigen Unterkunft zu leben; ein Ort zum Leben mit vielen Angebote für das Sozialleben, um sich mit Gleichgesinnten treffen zu können. Gleichzeitig soll es an diesem Ort auch alles andere zum Leben geben, wodurch unnötiger Stress vermieden wird.

Der „Crosslane Student Real Estate“-Fonds zielt darauf ab, in hochwertige, moderne Studentenwohnungen zu investieren, die von einem erfahrenen Team von Experten vermietet und verwaltet werden. Diese haben nachweislich Erfahrung darin, für eine größtmögliche positive Erfahrung während des Studentenlebens zu sorgen; dazu gehört auch, hervorragende Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, damit sich die Bewohner an ihrem neuen Zuhause erfreuen und sich wohl fühlen können. Die Immobilien sollen nicht weit entfernt sowohl von der Universität als auch von lokalen Einrichtungen wie Bars, Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sein. Das erleichtert das Studentenleben und macht es lebenswerter, was wiederum das Produkt attraktiver macht.

Eine positive Erfahrung wird wahrscheinlich eher dazu führen, dass Studenten, die in diesem Wohnheim leben, es anderen Studenten weiterempfehlen werden. Dies wiederum zieht eine höhere Auslastung und bessere Renditen für Investoren nach sich.

Crosslane verfügt über viele Jahre Erfahrung bei Kauf, Entwicklung und Betreiben von zweckgerichteten Studentenwohnheimen und hat in der Vergangenheit ausgesprochen gute Renditen für die Anleger erzielen können. Diese Expertise beinhaltet das Betreiben von Studentenwohnheimen in Deutschland, wo in der Vergangenheit erfolgreich jährliche Mieterhöhungen erzielt werden konnten – und das bei voller Belegung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Dieser Ansatz soll auch bei den Objekten zur Anwendung kommt, in denen der Fonds investiert ist.

 

Das Anlageziel besteht darin, europäische Wohnimmobilien zu erwerben, die an Studenten vermietet sind und regelmäßige Erträge sowie die Chance auf eine kontinuierliche Wertsteigerung bieten.

  • Investoren eine breit gestreute Anlage im Sektor Studentenwohnungen in Europa anzubieten, wobei besonderes Augenmerk auf Deutschland gelegt wird. Hierbei kommen Investments in Betracht, die in größeren Universitätsstädten liegen, in denen das Verhältnis von Angebot und Nachfrage attraktiv erscheint.
  • In eine Mischung aus Bestandsimmobilien, Neubauten und Renovierungsobjekten zu investieren, um so eine Kombination aus attraktiven Mietrenditen, anfänglichen Wertsteigerungen und erwarteten langfristigen Wertsteigerungen zu gewährleisten.
  • Hochwertige, moderne und zweckgerichtete Studentenwohnheime mit einer Vielzahl von Einrichtungen vor Ort zu errichten.
  • Objekte mit einer angestrebten Größe von 150 bis 400 Zimmern zu kaufen, um Größenvorteile bei der Verwaltung zu realisieren.
  • Mittel- bis langfristig eine Gesamtrendite auf das eingesetzte Eigenkapital von 6% p.a. zu erreichen (einschließlich einer geplanten Ausschüttung von 3% p.a.).
  • Progressiv ansteigende Ausschüttungen zu realisieren.

 

Eine noch breitere Streuung und ein noch besseres Risikomanagement sollen erreicht werden durch:

  • Die Tatsache, dass die Objekte vorwiegend aus Deutschland stammen sollen; aus größeren Städten mit weltweit anerkannten Universitäten, die für viele in- und ausländische Studenten attraktiv sind.
  • Die Hereinnahme von neu gebauten oder frisch renovierten Studentenwohnungen mit eigenem Badezimmer (inkl. 1-Zimmer-Apartments), die im Vergleich zu „Studentenwerk“-Wohnheimen ein höheres Mietniveau aufweisen.
  • Das Zurückgreifen auf die Kenntnisse und Erfahrungen ausgewiesener Immobilienentwickler und -verwalter, die seit vielen Jahren auf den Bereich zweckgerichtete Studentenwohnheime spezialisiert sind.
  • Eine Vielzahl von verschiedenen Mietverträgen (inkl. Direktvermietung und Vermietung über die Universität).
Fondsportrait 06/2017

Gesundheitsaktien im Fokus

DWS Health Care Typ O

US-Healthcare-Sektor weiterhin attraktiv

Der Gesundheitssektor in den USA befindet sich seit längerem in einer Situation des Stillstands auf hohem Niveau. Hohe Gesundheitskosten und ungelöste Reformvorhaben der neuen US-Regierung haben zur Folge, dass die Erträge – zu großen Teilen staatsfinanziert – auf einem hohen Niveau bleiben. Davon profitieren die Unternehmen im US-Healthcare-Sektor.

  • Innovative Pharma- und Biotechunternehmen versprechen mittelfristig weiter Potenzial
  • US-Healthcare-Sektor ist aktuell günstig bewertet