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FONDS FOKUS

In Deutschland stehen mehr als 20.000 Investmentfonds und ETF`s zur Auswahl. Ob sicherheitsbewußt oder chancenorientiert – für jeden Anleger gibt es den passenden Fonds.

Wir stellen Ihnen regelmäßig einen dieser Fonds vor.

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Fondsportrait 12/2018

Nachhaltige Wertsteigerung von einem inhabergeführten Spezialisten

LOYS Aktien Europa P (EUR)

Die inhabergeführte LOYS AG ist ein Spezialist für wertorientiertes aktives Aktienfondsmanagement mit Standorten in Oldenburg, Frankfurt, Chicago, Luxembourg und Schweiz. Mit Hilfe proprietärer fundamentaler Bewertungsmodelle analysiert das Fondsmanagement weltweit Unternehmen und deren Aktien.

Gegründet 1995 betreut die LOYS AG heute ein Anlagevolumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Dem vierköpfigen Vorstand steht heute Ufuk Boydak vor, der insbesondere das von Frankfurt und Chicago aus operierende Fondsmanagement verantwortlich führt.

Ziel des LOYS Europa System ist die stetige nachhaltige Wertsteigerung der von den Anteilinhabern eingebrachten Anlagemittel. Um dieses Anlageziel zu erreichen, investiert der Teilfonds überwiegend in börsennotierte oder in an anderen geregelten Märkten gehandelte Aktien und Aktienzertifikate. Der Teilfonds investiert ausschließlich in Wertpapiere, die von in Europa ansässigen Emittenten herausgegeben werden. Das Fondsportfolio ist typischerweise breit diversifiziert (i.d.R. 50-70 Einzeltitel). Zudem strebt der Fonds eine hohe Investitionsquote - oberhalb von 95% - an; mind. jedoch 60%.

Fondsportrait 11/2018

Langfristiges Kapitalwachstum durch unterbewertete Unternehmen

Fidelity America A (EUR)

Ansatz und Stil

Angel Agudo investiert vorzugsweise in Unternehmen, die unterbewertet sind, entweder weil sie bei den Anlegern gerade „out“ sind oder weil ihr Erholungspotenzial als gering eingeschätzt wird. Mögliche Risiken eines Titels werden in Betracht gezogen. Eine solide Bilanz beziehungsweise ein robustes Geschäftsmodell stärken die Überzeugung und führen zu einer höheren Gewichtung. Agudo strebt einen relativ hohen Konzentrationsgrad an, mit niedrigem Portfolioumschlag und „Value“-Merkmalen.

Ziele und Anlagepolitik

• Strebt langfristiges Kapitalwachstum mit voraussichtlich niedrigen laufenden Erträgen an.
• Legt mindestens 70% in Aktien von US-Unternehmen an.
• Dem Fonds steht es frei, außerhalb der Regionen, Marktsektoren, Branchen oder Vermögensklassen, auf denen sein Anlageschwerpunkt liegt, zu investieren.
• Der Fonds kann direkt in Vermögenswerten anlegen oder Engagements indirekt auf andere zulässige Art und Weise eingehen, darunter durch Derivate. Kann Derivate mit dem Ziel der Risikominderung oder Kostensenkung einsetzen oder um zusätzliches Kapital oder zusätzliche Erträge in Einklang mit dem Risikoprofil des Fonds zu generieren, darunter zu Anlagezwecken.
• Der Fonds kann eine diskretionäre Auswahl seiner Anlagen im Rahmen seiner Anlageziele und Anlagepolitik vornehmen.
• Die Erträge werden in zusätzliche Anteile wiederangelegt oder auf Wunsch an die Anteilinhaber ausgezahlt.
• Anteile können normalerweise an jedem Geschäftstag des Fonds gekauft und verkauft werden.
• Dieser Fonds ist unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die ihre Fondsanteile innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren verkaufen wollen. Eine Kapitalanlage in den Fonds sollte als langfristige Kapitalanlage betrachtet werden.

Fondsportrait 10/2018

Kleine Unternehmen in Asien - großes Wachstumspotenzial

Matthews Asia Small Companies Fund (USD)

3 Gründe für hohes Wachstum bei Asiens Börsenzwergen

Unternehmen mit relativ geringem Gewicht an den asiatischen Börsen haben oft das beste Wachstumspotenzial, beobachtet Lydia So. Die Fondsmanagerin bei dem auf Asien-Investments spezialisierten US-Vermögensverwalter Matthews Asia erklärt, wie Anleger die Chancen der Small Caps nutzen können.

Kleine Unternehmen haben oft das größte Wachstumspotenzial in Asien – und dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe. Zum einen finden die kreativsten neuen Small Caps, nach meiner Beobachtung, ihre Wunschkunden und steigern ihr Wachstum schneller als ihre Wettbewerber.

Zweitens konzentrieren sich viele dieser kleineren Betriebe auf den Inlandsmarkt und vermieden dadurch globale makroökonomische Scherereien wie Handelsstreitigkeiten und Wechselkursschwankungen. Schließlich weitet sich das Angebot an Small Caps in Asien immer mehr aus.

8.000 Small Caps an Asiens Börsen

Derzeit gibt es in Asien (Japan ausgeschlossen) mehr als 8.000 börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 100 Millionen und 3 Milliarden US-Dollar, die dem Segment der Small Caps zugerechnet werden. Was das Wachstum vieler dieser Firmen vorantreibt ist ihre Fähigkeit, von schnellen Verbindungen zu profitieren – ob digital/online oder physisch/infrastrukturell.

Zur digitalen Kategorie zählt man Betriebe, welche die mobile Kommunikation nutzen und damit alte Technologien überspringen. Die infrastrukturelle Verbindung bedeutet, dass Unternehmen Gewinn aus zunehmenden Investments in Autobahnen, Zuglinien, Flug- und Seehäfen ziehen, zum Beispiel als Zulieferer. Die am besten geführten kleinen Unternehmen in Asien haben starke Management-Teams, transparente Geschäftsmodelle, solide Unternehmensleitlinien und behandeln alle Anteilseigner gleich und fair.

Fondsportrait 09/2018

Investment in die Wertschöpfungskette von nachhaltiger Aquakultur

BONAFIDE Global Fish Fund (CHF)

Der Fonds investiert in Firmen, die entlang der Wertschöpfungskette Fisch aufgestellt sind. Vor jedem Kauf werden Chancen und Risiken intensiv geprüft.

Noch nie tauchte er so häufig auf dem Speiseplan auf wie heute: Laut einem Bericht der Food and Agriculture Organization (FAO) essen bereits 3,1 Milliarden Menschen mindestens einmal pro Woche Fisch. Die wachsende Weltbevölkerung und die - insbesondere in den Industrieländern zu beobachtende - steigende Lust auf gesunde Proteine treiben die Nachfrage weiter an. Für das Jahr 2020 prognostiziert die Weltbank einen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von deutlich über 20 Kilo Fisch. In den 60er-Jahren waren es lediglich 9,9 Kilo. Trotz der hohen Steigerungsraten und obwohl für immerhin rund zehn Prozent der Weltbevölkerung der Lebensunterhalt von der Fischerei abhängig ist, hat die Investmentbranche das Anlagethema Fisch und Meeresfrüchte noch nicht entdeckt. Der bereits im Juni 2012 aufgelegte Bonafide Global Fish Fund ist immer noch das einzige Investmentvehikel, das sich auf die Unternehmen fokussiert, die entlang der Wertschöpfungskette Fisch aufgestellt sind. Bislang haben Anleger gut verdient. In den vergangenen vier Jahren legte der Bonafide Global Fish Fund um rund 70 Prozent zu, auf Sicht von einem Jahr um knapp 21 Prozent.

Initiator und Manager des Fonds ist Christoph Baldegger. "Fisch ist für mich von allen Comodities der aussichtsreichste, aber auch der diversifizierteste Rohstoff", sagt der frühere Investmentbanker und passionierte Angler. So gibt es rund 600 Fischarten und Krustentiere, die auf Farmen gezüchtet werden. "Fällt der Lachspreis, hat das keine negativen Folgen für Hummerproduzenten", erklärt Baldegger.

Weitreichende Angel

Reduziert wird das Risiko zudem durch die geografische Streuung. Norwegische Unternehmen sind mit 22 Prozent, japanische Werte mit 21, US-Titel mit 16 Prozent im Fonds gewichtet. Baldegger und seine drei Managerkollegen investieren vor allem in Aquafarmen wie Austevoll Seafood oder Leroy Seafood Group. Auch Unternehmen, die Fischöl und Fischfutter produzieren, zählen zu dem rund 250 Unternehmen umfassenden Anlageuniversum. 35 bis 40 Titel kommen ins Portfolio. Bevor jedoch investiert wird, besucht das Management die meist in Small- oder Mid-Cap-Indizes notierenden Unternehmen. "Wir lieben nasse Hände und dreckige Stiefel", sagt Baldegger. "Und wir wollen ein Bild vom Management und der ökologischen Ausrichtung der Unternehmen gewinnen." Sind die Kriterien erfüllt, bleibt die Aktie lang im Portfolio. "Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 13. Da ist noch Luft nach oben", sagt Baldegger.

Fondsportrait 08/2018

Von Anleihen und dividendenstarken Aktien profitieren

DJE - ZINS & DIVIDENDE PA (EUR)

Der DJE - Zins & Dividende ist ein weltweit unabhängig von Benchmark-Vorgaben anlegender Mischfonds. Der Fonds verfolgt den Absolute-Return-Gedanken, mit dem Ziel, Verluste weitestgehend zu vermeiden. Durch differenzierte Gewichtung der Assetklassen Anleihen und dividenden- und substanzstarke Aktien, sollen einerseits regelmäßige Zinseinkünfte generiert sowie andererseits eine möglichst nachhaltige positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität erzielt werden. Der flexible Investmentansatz des Fonds ermöglicht eine schnelle Anpassung an die sich stetig verändernden Marktgegebenheiten.

Zur Verringerung des Risikos von Kapitalschwankungen sind mindestens 50% des Fondsvermögens dauerhaft in Anleihen angelegt. Das Aktienengagement ist auf maximal 50% begrenzt. Währungsrisiken werden je nach Marktlage abgesichert.

Investmentkonzept

Der Investitionsschwerpunkt des DJE – Zins & Dividende liegt in der Erwirtschaftung eines absoluten stetigen Ertrags - unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte. Auf der Anleihenseite werden dabei vom hausinternen Research selektiv aus allen Segmenten des Anleihenmarktes die aussichtsreichsten Anlageideen herausgefiltert. Dabei investiert der Fonds vornehmlich in Schuldtitel von öffentlichen Emittenten und Unternehmen mit sehr guter bis guter Bonität. Auf der Aktienseite wird auf die bereits etablierte DJE-Dividendenstrategie gesetzt, die auf der Erkenntnis beruht, dass auch bedingt durch den Zinseszinseffekt, mit zunehmenden Zeithorizont, Dividenden umso wichtiger für den Beitrag zur Wertentwicklung werden. Langfristige Untersuchungen internationaler Aktienmärkte zeigen, dass nur etwas mehr als die Hälfte der Gewinne durch Kurssteigerungen zu Stande kommen und die andere Hälfte auf Dividendeneffekte zurückzuführen ist. Mit Blick auf die attraktiven Dividendenrenditen und nicht zuletzt aufgrund der guten Gewinnperspektiven verfügen Konzerne über Spielraum für weitere zukünftige Dividendenerhöhungen. Überlegungen wie diese, in Kombination mit der absolut-orientierten Anlagepolitik des DJE – Zins & Dividende, sollten sich positiv auf das Chance/Risiko-Verhältnis auswirken, das durch die variable Steuerung der Aktienquote auch unter volatileren Marktbedingungen erhalten bleibt.

Fondsportrait 07/2018

Teilfonds für eine mittelfristige Anlagestrategie

ROUVIER Valeurs C

Anlageziel:

ROUVIER- VALEURS ist ein Teilfonds, dessen Anlageziel darin besteht, über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren einen Wertzuwachs zu erzielen, der zum Einen positiv ausfällt und zum Anderen eine relative Wertentwicklung oberhalb der Vergleichsindizes der größten Weltbörsen (in erster Linie der Börsen in den OECD-Ländern) erzielt.

Referenzindex:

Wir weisen die Anleger darauf hin, dass der Managementstil (siehe weiter unten) nach Ermessen des Fondsmanagers (diskretionär) erfolgt und folglich die Zusammensetzung des Portfolios nicht darauf abzielt, die Zusammensetzung eines Referenzindexes auf geografischer oder Branchenebene nachzubilden. Der in Euro ausgewiesene Index MSCI World Net kann jedoch als Bewertungselement nachträglich für die Performancemessung des Teilfonds zugrunde gelegt werden.

Anlagepolitik:

Das Fondsmanagement verfolgt eine Anlagepolitik im eigenen Ermessen (diskretionär) mit einem „Bottom-up" Ansatz. Ausschlaggebend für eine Anlageentscheidung des Teilfonds ist die Finanzanalyse der Gesellschaften und nicht die Analyse der Finanzmärkte bzw. des wirtschaftlichen und politischen Umfelds.

Der Teilfonds verfolgt einen strengen Anlageansatz, bei dem der geografischen Lage, der Größe eines Unternehmens oder dem Wirtschaftssektor nachgeordnete Bedeutung zukommt. Dabei wird auf Einzelfallbasis ein Aktienexposure bestimmt, das zwischen 75% und 100% liegen kann. Unter Berücksichtigung derivativer Finanzinstrumente kann das Aktienexposure zwischen 0% und 100% liegen. Die Anlagedisziplin kann wie folgt beschrieben werden:

• Auswahl qualitativ hochwertiger Gesellschaften (sie verfügen generell über eine solide Wettbewerbsposition, weisen eine Rentabilität der Eigenmittel aus, die nicht unbedingt regelmäßig sein muss, aber idealerweise hoch ausfällt, besitzen eine kompetente Unternehmensleitung und treffen aktionärsorientierte Entscheidungen), die langfristig im Portfoliogehalten werden können.
• Die Aktien müssen beim Kauf in Bezug auf ihren langfristigen wirtschaftlichen Wert unterbewertet sein. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der von der Verwaltungsgesellschaft ausgearbeiteten Kriterien, um sowohl den Schutz des Kapitals, als auch den Finanzhebel zu garantieren.
• Die Anlagen werden solange gehalten, wie die jeweilige Gesellschaft als qualitativ hochwertig eingestuft wird und zwar idealerweise mehrere Jahre lang, um voll und ganz von deren wirtschaftlichen Erfolg zu profitieren.

Die auf diese Weise ausgewählten Gesellschaften können aus allen Sektoren stammen und alle Kapitalisierungsgrößen aufweisen. Sie müssen vor allem an Finanzbörsen der OECD-Länder notiert sein. (Der Teilfonds darf höchstens 20% seiner Aktiva in Aktien anlegen, die in Schwellenländern notiert sind, ergo nicht zur OECD gehören). Die Gewichtung der Unternehmen im Portfolio hängt von deren langfristigem Wertsteigerungspotenzial sowie von der Transparenz und den Perspektiven jedes einzelnen Unternehmens ab, damit die Wertsteigerungen auf Dauer zuverlässig gestaltet werden können.

Der Teilfonds kann je nach Aktienanlagestrategie bis zu 25% seiner Aktiva in Anleihen aller Branchen und Länder anlegen. Das verfügbare Kapital, für das der Teilfonds vorübergehend keine Verwendung auf dem Aktienmarkt findet, wird in Anleihen angelegt, die über ein Mindestrating von AA von Standard & Poor’s oder ein entsprechendes Rating einer vergleichbaren Ratingagentur verfügen. Die Verwaltungsgesellschaft führt im Rahmen der Titelauswahl sowohl beim Kauf als auch während der Laufzeit eigene Kreditanalysen durch. Sie stützt sich nicht ausschließlich oder automatisch auf die Ratings der Ratingagenturen, sondern führt eine umfassende Analyse des Kreditrisikos anhand der Bonität der entsprechenden Aktiva durch. Auf dieser Grundlage trifft sie bei einem Kauf oder einer Herabstufung dieser Titel Entscheidungen.

Der Teilfonds kann in standardgemäße Finanzinstrumente anlegen (Futures und Optionen auf Wertpapiere und Indexe, Devisen, Zinsswaps und Performance- bzw. Total Return Swaps), Finanzinstrumente aus festen und bedingten Terminkontrakten, die an geregelten Märkten oder auf Freiverkehrsmärkten gehandelt werden, mit dem Ziel, das Portfolio voll oder teilweise abzusichern und/oder um ein Performanceziel zu erreichen und zwar unter Einhaltung der Exposurequoten.

Fondsportrait 06/2018

Investieren im Private Equity Sektor

DNB Private Equity Fund

Ziel

Eine langfristig maximale Anlagerendite ohne ein übermäßiges Risiko.

Portfoliowertpapiere

Unter normalen Marktbedingungen investiert der Teilfonds hauptsächlich im globalen Private Equity-Sektor durch Engagements in anderen OGAW, OGA, börsengehandelten Indexfonds (ETFs), börsennotierten Private Equity-Fonds (PEITS), Indizes und börsennotierten Aktien von Unternehmen, die im privaten Sektor investieren. Der Teilfonds kann über 10 % seines Vermögens in Anteile anderer offener Investmentfonds investieren.

Anlageprozess

Der Anlageverwalter verwendet seine eigenen Analysen zur Ermittlung von Aktien, die nach seiner Überzeugung mit der Zeit höchstwahrscheinlich im Wert steigen werden, wobei Länder oder Indizes außer Acht gelassen werden. Der Teilfonds investiert mindestens 51 % seines Nettovermögens in Aktien.  

 

Empfehlung

Dieser Fonds ist für Anleger nicht geeignet, die ihr Geld innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren aus dem Fonds wieder zurückziehen möchten. Bestimmt für Anleger, die ein hohes Anlagerisiko akzeptieren.

Nachzuvollziehende Anlagekonzepte 

Aktien - Wertpapiere, die einen Eigentumsanteil an einem Unternehmen präsentieren 

Derivate - Finanzinstrumente, deren Wert an einen oder mehrere Zinssätze, Indizes, Aktienkurse oder sonstigen Werte gekoppelt ist   

Private Equity - Aktien von Unternehmen, deren Aktien noch nicht an einer Börse notiert werden. Private Equity wird häufig von spezialisierten Anlegern gehalten, die Unternehmen auswählen und beobachten, die nach ihrer Überzeugung das Potenzial zur Erwirtschaftung hoher Renditen haben.

Referenzindex 

Ein gewichteter Durchschnitt repräsentativer Wertpapiere in einem Aktienmarkt ermöglicht eine Abbildung der Veränderungen eines Markts im Laufe der Zeit.

Fondsportrait 05/2018

Flexibler Mischfond mit großer Bandbreite

Global Opportunities HAIG - WorldSelect – B

Der Fonds hat einen vermögensverwaltenden Ansatz und ist als flexibler Mischfonds mit großen Bandbreiten in den Anlageklassen Aktien, Renten und Liquidität ausgestattet. Ziel des Fonds ist es, unter Berücksichtigung von Risiken, einen möglichst hohen Wertzuwachs zu erzielen. Dabei werden bewusst Investitionen eingegangen, die dies auch ermöglichen. Je nach Markteinschätzung kann die Quote der jeweiligen Assetklasse zwischen 0 und 100 Prozent schwanken. Ziel des Fonds ist es, einen langfristig überdurchschnittlichen Wertzuwachs, vor allem aus den Entwicklungen an den Aktienmärkten, zu erzielen.

Übergeordnetes Ziel unserer Vermögensverwaltung ist das Vermögen des Kunden zu erhalten und zu vermehren. Deshalb wurde eine Strategie entwickelt, die die vorhandenen Risiken an den Märkten bisher sehr treffend erkannt hat: die Risikomatrix. Zeigt die wöchentlich erstellte Matrix globale Risiken an den Märkten an, werden die Risiken im Fonds durch den Verkauf von Aktien oder durch Absicherungsgeschäfte eingedämmt.

Der Fonds ist insbesondere für Anleger geeignet, die langfristig anlegen wollen und hierbei gesteigertes Wachstum und Erträge erwarten. Aufgrund des erhöhten Risikos ist der Fonds nur für Anleger geeignet, die kurzfristig auch größere Wertschwankungen hinnehmen können. Der Anleger sollte über Erfahrungen mit Wertpapieren verfügen und die damit verbundenen Chancen und Risiken tragen können.

Fondsportrait 04/2018

10-jähriges Jubiläum in einem herausforderden Umfeld

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen feierte im Januar sein zehnjähriges Jubiläum und hat bislang alle Klippen erfolgreich umschifft. Fondsmanager Frank Fischer ist jedoch vorsichtig und fährt die Aktienquote aktuell vorsorglich zurück.

Weltweit steigen die Märkte, die Konjunktur brummt, der Dax beispielsweise verbuchte 2017 das sechste Gewinnjahr in Folge – mit anderen Worten, das Investitionsumfeld ist geradezu ideal, man könnte auch sagen „märchenhaft“. Aus der Welt der Märchen stammt daher auch der Begriff, der von Finanzprofis gerne für die anhaltende Hausse verwendet wird: Goldlöckchen-Szenario (engl.: Goldilocks). Zur Erinnerung: Das Mädchen in der Erzählung isst den Brei der drei Bären – der erste Brei ist viel zu heiß, der zweite viel zu kalt, der dritte aber hat genau die richtige Temperatur. Bezogen auf die Wirtschaft umschreibt das Szenario somit ein „genau richtiges“ Umfeld bestehend aus moderatem Wachstum, moderater Inflation, gekrönt durch niedrige Zinsen und damit geringen Kosten.

Frank Fischer, Fondsmanager des beliebten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN: DE000A0M8HD2) und Vorstand der Shareholder Value Management AG, ist allerdings skeptisch, wie lange dieses investorenfreundliche Umfeld noch bestehen bleiben wird. Seiner Einschätzung nach könnten anziehende Rohstoffpreise – insbesondere der Ölpreis –, Inflationsschübe auslösen und zusammen mit steigenden Zinsen das Ende der Niedrigvolatilitätsphase einleiten.

Mit seiner defensiven Strategie steuerte der Fondsmanager den im Januar 2008 aufgelegten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen in den letzten zehn Jahren sicher auch durch ein herausforderndes Umfeld – Stichworte: Finanz- und Schuldenkrise sowie quantitative Notenbankpolitik. Seine Anleger profitierten seit Auflage von rund elf Prozent Ertrag im Jahr. Im für Fondsvergleiche üblichen Fünf-Jahreszeitraum betrug die Performance 61,65 Prozent bei einer Volatilität von 7,40 Prozent (Quelle: FWW, Stand: 02. Februar 2018).

 

Fondsportrait 03/2018

The trend is your friend

Pictet Global Megatrend Selection

+++ THE TREND IS YOUR FRIEND +++ KANN MAN SO SEHEN, MUSS MAN ABER NICHT. DENN DANN WÜRDEN LEMMINGE ALLES RICHTIG MACHEN. VOR LANGFRISTIGEN VERÄNDERUNGEN UND ENTWICKLUNGEN SOLLTE MAN SICH ABER NICHT VERSCHLIEßEN. DENN DIE DEMOGRAFIE ODER ABER DIGITALISIERUNG SIND KEINE KURZEN STROHFEUER, SONDERN THEMEN, DIE UNS IN EINIGEN JAHREN NOCH MEHR BESCHÄFTIGEN WERDEN ALS BISHER. UMSO MEHR SOLLTEN DIESE MEGATRENDS IM PORTFOLIO BEACHTUNG FINDEN, Z.B. ÜBER DEN PICTET GLOBAL MEGATREND SELECTION WKN A0X8JZ.

 

Portfoliostrategie

Globale Megatrends wie Digitalisierung, IT-Sicherheit, Erneuerbare Energien und Wasserversorgung treiben die Aktienkurse der auf diesen Bereich spezialisierten Unternehmen weiter nach oben.

Die Strategie ist eine einzigartige Anlagelösung für Anleger, die sich in neun vielversprechenden und von starken langfristigen Trends getragenen Anlagethemen engagieren möchten. Der Fonds legt in eine Kombination gleich gewichteter thematischer Anlagestrategien von Pictet an: Wasser, Holz, Sicherheit, Robotik, Premiummarken, Ernährung, Gesundheit, digitale Kommunikation und saubere Energie. Auf der Grundlage der jeweiligen Performance der einzelnen Anlagethemen wird das Portfolio monatlich neu gewichtet.

Portfolio-Aktivität – Über- und Untergewichtungen

Um Ende Dezember die strategische Gewichtung aller neun Themen wiederherzustellen, reduzierten wir Positionen in den Bereichen Premiummarken, Ernährung, Wasser und Holz und nahmen dabei Gewinne mit. Dagegen wurde das Engagement in den Themenbereichen saubere Energie, Sicherheit und digitale Kommunikation erhöht. Marktaussichten Ungeachtet der Orientierung der Anleger scheint es zu Beginn des neuen Jahres Gründe dafür zu geben, die „Instinkte“ zu zügeln. Denn einerseits bleibt die politische Landschaft tückisch und könnte die Märkte ins Trudeln bringen. Andererseits stellt die bemerkenswert lange Gewinnsträhne an den Aktienmärkten, in deren Rahmen sich wichtige Indizes inzwischen an historische Marken herantasten und 2017 in jedem Monat zugelegt haben, ein weiteres Warnsignal dar. Ein Sorgenpunkt sind auch die höheren Zinsen, da die Märkte nicht länger auf übermässige monetäre Stimulierungsmassnahmen zählen können. Die Möglichkeit zusätzlicher Zinserhöhungen trübt die Aussichten für die Aktienmärkte nicht ein. Denn selbst wenn  die Zentralbanken die geldpolitischen Zügel anziehen, werden die Realzinsen in den USA, Europa und Japan noch recht lange Zeit negativ bleiben. Auch wenn Aktien, darunter insbesondere US-Titel, teuer sein mögen, ist ihr Potenzial bei Weitem noch nicht ausgereizt, solange die Unternehmensgewinne steigen. Hinzu kommt, dass der US-Markt durch die Dollarschwäche und die Steuerpläne Präsident Trumps weiteren Auftrieb erhalten dürfte. Beide Faktoren werden die Unternehmensgewinne voraussichtlich stützen. Das dürfte die KGVs nach unten treiben. Für die Aktienmärkte Europas, Japans und der Schwellenmärkte sind die Aussichten sogar noch rosiger. Denn diese weisen einen signifikanten Abschlag gegenüber dem US-Markt auf, obschon dieses Gefälle weniger extrem erscheint, wenn die stärker zyklische Sektorausrichtung der US-Märkte berücksichtigt wird.

 

Fondsportrait 02/2018

Investieren auf dem afrikanischen Kontinent

Bellevue Funds (LUX) - BB African Opportunities B EUR

AFRIKA ZÄHLT ALS GRENZMARKT UND TAUCHT IN DEN WENIGSTEN PORTFOLIOS AUF. DABEI BIETEN SICH HIER AUCH ABSEITS DER ROHSTOFFE IMMENSE CHANCEN. MEHR ALS 13% PLUS IN 6 MONATEN ERZIELTE DER BELLEVUE AFRICAN OPPORTUNITIES.

In Südafrika wurde Cyril Ramaphosa auf dem ANC-Parteitag zum neuen Vorsitzenden gewählt, während zwei enge Verbündete Jacob Zumas zum Vizepräsidenten bzw. zum Generalsekretär ernannt wurden. Zwar sprach sich keine deutliche Mehrheit für Ramaphosa aus, aber seine Wahl zum ANC-Chef ebnet ihm den Weg zur Kandidatur bei den nächsten Präsidentschaftswahlen in 2019. Die Erholung des Rand und heimischer Anleihen, die wenige Wochen vor dem Sieg Ramaphosas einsetzte – er gilt als wirtschaftsfreundlicher Politiker –, nahm Ende Dezember Fahrt auf und liess den ZAR ggü. dem USD um 9.6% aufwerten. Der Aktienindex büsste 0.4% ein, da Schwergewichte mit geringer binnenwirtschaftlicher Ausrichtung die starken Gewinne lokaler Banken und Verbrauchertitel aufhoben.

In Ägypten setzte sich die Verbesserung des Makroumfeldes im 3Q17 mit einem BIP-Wachstum von 5.2% (YoY) ggü. 3.4% im Vorjahr fort. Zudem ging die Headline-Inflation im November auf 26% (YoY) zurück. Ferner billigte der IWF die Auszahlung der dritten Kredittranche (USD 2.0 Mrd.) und zeigte Flexibilität in Bezug auf die Terminierung der Reformen. So akzeptierte der IWF die Modifizierung seiner für Ende Juni 2018 festgelegten Performance-Kriterien für inländisches Nettovermögen und primäres Haushaltssaldo. Diese positiven Entwicklungen stützten den Markt, der den Monat 3% fester schloss, während die Notenbank ihren Leitzins unverändert beibehielt. In Tunesien hielt das Parlament den intensiven Lobbytätigkeiten importabhängiger Branchen und der Gewerkschaften stand und stimmte dem Entwurf zum Haushaltsgesetz 2018 zu, der erhebliche Senkungen von Haushalts- und Leistungsbilanzdefizit vorsieht. Die kommenden Monate, vor allem mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen, werden sich als Nagelprobe für die Bereitschaft der Regierung erweisen, die notwendige Haushaltskonsolidierung voranzutreiben. Die Börse in Marokko schloss infolge des Verkaufsdrucks auf einheimische Titel, der von der Furcht vor einem kurz- bis mittelfristigen wirtschaftlichen Abschwung getrieben wurde, 1.4% schwächer; davon besonders betroffen waren Immobilientitel.

Für Nigeria war der Dezember ein recht ruhiger Monat, obwohl die erneute landesweite Benzinknappheit Fragen hinsichtlich verfügbarer Devisen für Ölimporte aufgeworfen hat. Die nigerianische Börse legte 0.8% zu. Kenias Aktienindex büßte hingegen 1% ein wegen geringer Handelsvolumina infolge von Verkäufen ausländischer Anleger.

Fondsportrait 01/2018

Investitionen in eigentümergeführte Unternehmen

Bellevue Funds (LUX) - BB Entrepreneur Europe AB Euro

 

Europa – Entrepreneurs

Familien- bzw. eigentümergeführte Unternehmen denken in Generationen und nicht in Quartalen. Die langfristige Orientierung zeigt sich über den Konjunkturzyklus in einer höheren Rentabilität gegenüber managergeführten Unternehmen. Anlagefonds mit Fokus auf Entreprenurs bieten unternehmerische Nachhaltigkeit für Ihr Portfolio.

Nachhaltige Eigentümer treiben die Rendite

Bei eigentümergeführten Unternehmen steht der Inhaber im Zentrum des Betriebes. Im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen basieren deren Entscheidungen nicht auf kurzfristigen Finanzzielen. Vielmehr stehen langfristige Ziele im Vordergrund. Dabei werden nicht nur die eigenen Interessen, sondern auch die von Angestellten, Kunden, Lieferanten und Aktionären verfolgt. Diese langfristige Orientierung macht sich über den Konjunkturzyklus sowohl in einer höhere Rentabilität als auch in höheren Renditen bemerkbar. In Studien wurde dies mehrfach bewiesen.

Entrepreneurs - Denken in Generationen, nicht in Quartalen

Familien- bzw. eigentümergeführte Unternehmen bilden nicht nur das Rückgrat der Wirtschaft, sie sind auch eine Unternehmensklasse, die sich durch besondere Eigenschaften von Nicht-Familienunternehmen abhebt. Sie richten ihre Unternehmensentscheide meist an längerfristigen Zielen aus, sie «Denken in Generationen, nicht in Quartalen»

Eigentümergeführte Unternehmen sind meist konservativ finanziert. Das Eigenkapital ist überdurchschnittlich hoch, die Bilanzen besonders stark. Dieser Umstand macht Entrepreneure krisenresistenter und erlaubt ihnen unabhängig vom Konjunkturzyklus antizyklisch zu investieren.

Sie zeichnen sich durch höhere Innovationskraft, Konzentration auf Nischenmärkte, hohen Internationalisierungsgrad und stabile Kundenbeziehungen aus. Ihre langjährig gewachsene regionale Verwurzelung paart sich mit einem identitätsstiftenden Wertesystem. Kontinuität und Moral werden über eine kurzfristige Maximierung der Gewinne gestellt.

Vorsprung wissenschaftlich untermauert

Familienunternehmen zählen heute zu einer eigenständigen Forschungsdisziplin innerhalb der Wirtschaftswissenschaften. Mit hoher Übereinstimmung kommen viele Studien zu dem Schluss, dass eigentümergeführte Unternehmen meist deutlich solider eigenfinanziert sind als Nicht-Familienunternehmen. Entrepreneure sind selbst finanziell stark im eigenen Unternehmen engagiert, nicht selten ist ein hoher Anteil des Familienvermögens im Betrieb investiert. Wie die Studien zeigen, weisen eigentümergeführte Unternehmen eine höhere operative Rentabilität auf. Bei börsennotierten Familienunternehmen manifestiert sich die höhere Profitabilität langfristig in überdurchschnittlich stark steigenden Kursen.

Der Einfluss der Struktur des Aktionariats auf die langfristige Performanceentwicklung wurde bisher in der Anlagepraxis vernachlässigt. Langfristig lässt sich mit einem Entrepreneur-Konzept eine Mehrrendite gegenüber den breiten Aktienmärkten erwirtschaften.

Ein aus börsennotierten Familienunternehmen zusammengesetztes Portfolio führt jedoch nicht a priori zu einer überproportionalen Wertsteigerung. Jedes Unternehmen birgt auch spezifische Risiken wie etwa fehlende Nachfolgeregelungen, Verlust der «Bodenhaftung» des Unternehmers oder Benachteiligung von Minderheitsaktionären. Umso wichtiger erweist sich in diesem Zusammenhang eine sorgfältige quantitative und qualitative Titelselektion, die auch weiche Faktoren rund um den Entrepreneur und dessen Rolle und Stellung im Unternehmen berücksichtigt.

Fondsportrait 12/2017

Der Erfolgsfaktor Stabilität:

Peacock European Best Value

Es gibt viele, sehr viele Investmentfonds die Anlegern ihre Dienste anbieten. Doch nach welchen Kriterien können die guten Fonds gefunden werden? Die gern genommenen Hitlisten reichen nicht aus. Die Lösung ist viel einfacher, als es viele Anleger annehmen.

Was im Fußball das Maß aller Dinge ist, ist im Fondsgeschäft nur von geringfügiger Bedeutung: Ranglisten und Tabellen. Doch genau sie sind es, die Anlegern immer wieder suggerieren, dass der Erfolg eines Fonds allein in der Performance einer Periode zu suchen ist.

Dass viele Anleger dem folgen liegt wohl an der Einfachheit. Wer in der Bundesligatabelle oben steht ist nun mal sehr gut! Doch gilt das auch für Fonds? Sind Spitzenreiter automatisch empfehlenswert? Das Problem ist einfach umschrieben: Wie ist der Fonds auf die Spitzenposition gekommen? Lief der Markt für ihn? Hat er nur Glück gehabt? Oder steckt eine kontinuierliche Leistung des Fondsmanagers dahinter? Und genau das ist der Punkt, in dem sich langfristig erfolgreiche von weniger erfolgreichen Fondsmanagern unterscheiden.
Erfolgreiche Fondsmanager zeichnen sich durch eine hohe Erfolgskontinuität aus. Ihr Ziel liegt nicht in der kurzfristigen Platzierung in irgendwelchen Ranglisten. Das erreichen sie beispielsweise durch den Fokus auf werthaltige Unternehmen. Also solche, die eine sehr gute Substanz und Aussicht auf überdurchschnittliche Ergebnisse in der Zukunft haben.

Ein solcher Fondsmanager ist Marc Siebel. Mit seinem Fonds PEACOCK EUROPEAN BEST VALUE erregt er aufgrund seiner Ergebnisse hohe Aufmerksamkeit in der Finanzbranche. Sein Geheimnis? Er fokussiert sich auf Qualität bzw. auf solche Unternehmen, die unterbewertet sind und stabile Dividenden liefern. Mit seinem Value-Ansatz verfolgt er eine ganzheitliche Sichtweise auf die zu investierenden Unternehmen. Trends, irgendwelche Branchen die en Vogue sind – all das findet bei Perlensucher Siebel keine Berücksichtigung. Stattdessen setzt er auf qualitativ hochwertige Small und Micro Caps in Europa mit einem deutlichen Bewertungsabschlag zum Markt. Das ist logisch, denn immerhin 70% des Börsenvolumens liegen nicht in den großen Titeln sondern in kleinen, eher unbekannten Unternehmen. Und: Da gerade jetzt viele deutsche Aktien gelaufen sind, ist die Suche nach Mittelstandsperlen in den europäischen Nachbarländern besonders interessant.

Der Erfolg gibt Siebel Recht: Mit seinem Ansatz managt er seit Jahren höchst erfolgreich Portfolien. Seit 2016 ist sein Ansatz auch als Fonds für Privatanleger zugänglich.

Fondsportrait 11/2017

Emerging Markets starten durch - Aufbruchstimmung statt Krisenmodus:

Goldman Sachs Emerging Markets Equity Portfolio Base

Nach Jahren des konjunkturellen Abschwungs und fallender Börsen verzeichnen die Schwellenländermärkte wieder kräftige Kursgewinne. Wie Anleger mit mehr oder weniger Risiko investieren können.

Die Schwellenländer gewinnen kontinuierlich an Gewicht - wirtschaftlich wie politisch. Auf dem Gipfel der 20 größten globalen Volkswirtschaften in Hamburg am vergangenen Wochenende standen die daran teilnehmenden elf Schwellenländer für 50 Prozent der Erdbevölkerung und 30 Prozent der globalen Wirtschaftskraft. Unabhängig von den Ergebnissen das G 20-Treffens ist eines klar: In den meisten dieser Länder nimmt die Konjunktur wieder Fahrt auf (siehe Infografik). Das gilt auch für die beiden Sorgenkinder Russland und Brasilien, die in den Vorjahren vor allem wegen der sinkenden Rohstoffpreise in die Rezession abgedriftet waren.

An den Finanzmärkten ist die Botschaft angekommen. Die Mittelzuflüsse in die Schwellenländermärkte setzten Mitte 2016 wieder ein. Insbesondere asiatische Börsenindizes wie der Kospi in Seoul, der Sensex in Mumbai oder der Jakarta Composite haben seit Jahresanfang zweistellig zugelegt. "Die zuletzt starke Performance von Schwellenländeraktien ist zu einem gewissen Grad eine Aufholbewegung nach der jahrelang schwachen Performance", meint Sudhir Roc-Sennett, Anlagestratege bei Vontobel Asset Management. Mit Finanzexperten aus anderen Geldhäusern teilt er die Auffassung, dass die meisten Länder dank der strukturellen Reformen in den vergangenen Jahren aber auch krisenfester geworden sind. Das Jahr 2013, als die US-Notenbank das Aufkaufen von Staatsanleihen beendete, den Kapitalabfluss aus Schwellenländern einleitete und die Rohstoffpreise einbrachen, war ein heilsamer Schock", meint Jonas David, Schwellenländeranalyst bei UBS. "Viele Länder haben ihre Leistungsbilanzen verbessert und ihre Währungen stabilisiert."

Diese Stabilität, meint Carlos Hardenberg, Portfoliomanager bei Templeton Emerging Markets, erleichtere es Ländern und Unternehmen, ihre Refinanzierungskosten zu stemmen: "Abgesehen von wenigen Ausnahmen haben sich die Länder entschuldet und dabei auch die Schuldenstruktur von harter Währung zu lokalen Währungen modifiziert. Unterstützt wurde dieser Trend durch sinkende Inflationsraten, vor allem in Russland und Brasilien."

Zwei makroökonomische Trends sprechen für die wachsende Wirtschaftskraft der Schwellenländer - und liefern die besten Argumente dafür, dass Wertpapiere aus diesen Boomregionen in keinem diversifizierten Anlegerdepot fehlen sollten.

Zum einen haben es etliche Staaten geschafft, sich von der Rolle als Billiglohnländer für die Produktion internationaler Konzerne zu lösen. "Vor allem asiatische Länder wie China, Südkorea, Taiwan oder auch Vietnam treten hier als Akteure auf", meint Templeton-Experte Hardenberg.

Der Wandel Chinas von einer exportorientierten Nation hin zu einer stärker konsumorientierten Binnenwirtschaft eröffnet auch für Vontobel-Mann Roc Sennett neue Perspektiven, um in chinesische Wertpapiere zu investieren: "China ist inzwischen global führend beim Onlinehandel, und die stetig wachsende Mittelschicht bietet ein immenses Portal für Konsumgüterhersteller. Dieser Markt wächst stabil - und diese Stabilität ist für nachhaltiges Wachstum wichtiger als ein kontinuierliches Plus von etwa 6,0 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt."

Zum anderen haben einzelne Länder strukturelle Reformen erfolgreich umgesetzt und sind zugleich mit einer stark auf den Binnenkonsum ausgerichteten Wirtschaft weniger abhängig von den globalen Konjunkturzyklen.

"Indien und Indonesien sind hier positive Beispiele", meint Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank für Privat- und Firmenkunden. Bei China aber mahnt er zur Vorsicht: "Die makro-ökonomische und währungspolitische Entwicklung in China ist stark politisch geprägt." Das könne positive Effekte haben, etwa in der Geldpolitik, wo die absolute staatliche Kontrolle zu einem erneuten Anstieg der Währungsreserven geführt habe. Zugleich seien vor dem Parteikongress im Herbst die künftigen Konturen der Wirtschaftspolitik kaum erkennbar.

Fondsportrait 10/2017

Langfristig vom Wandel der Frontier Markets profitieren

Templeton Frontier Markets A acc $

Wer jetzt auf Frontier Markets setzt, kann langfristig vom Wandel profitieren.

Die Frontier Markets gelten als unübersichtlich, teilweise unbeständig und für ausländische Investoren schwer zugänglich. Doch es lassen sich attraktive Anlagechancen identifizieren – mit der richtigen Analyse.

Die einzige Konstante ist der Wandel – heißt es schon in der antiken Philosophie. Auch moderne Investmentphilosophien berücksichtigen, dass sich die Märkte ständig verändern. Das gilt besonders im Bereich der Emerging und Frontier Markets, wo Wandel omnipräsent ist. Ob Argentinien, Pakistan oder Iran – die Entwicklungen sind teils rasant. Mit intensivem Research und selektiver Analyse können Anleger von diesem Wandel aber profitieren. Der Status als Frontier Market ist die Vorstufe zum Emerging Market, zum Schwellenland. Im MSCI Frontier Market Index beispielsweise sind aktuell 23 Länder gelistet, Länder wie Bangladesch, Jordanien, Kenia oder Kasachstan. Während der vergangenen fünf Jahre haben Frontier Markets die Emerging Marktes und sogar einige Industrienationen in ihrer Performance deutlich übertroffen, betrachtet man das risikobereinigte Ergebnis. Zudem sind in Investments in Frontier Markets sehr gut geeignet, um ein Portfolio zu diversifizieren, da die Korrelation der Frontiers mit dem Weltmarkt überaus gering ist.

Grenzmärkte im Überblick

Die Frontier Markets befindet sich noch im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Steckbrief einer Ländergruppe


Quelle: MSCI, IWF, Weltbank

 

Drei klassische Entwicklungsstufen mit Potenzial

Gerade jetzt ist der Zeitpunkt günstig, über ein solches Investment nachzudenken. Denn die Entwicklung vieler Frontier Markets erinnert an die Situation heutiger Schwellenländer vor etwa 20 Jahren. Noch ist die Investmentabdeckung eher spärlich, das dürfte sich aber im Laufe der nächsten Jahre ändern. Entsprechend wichtig ist es, den stetigen Wandel in diesem Bereich genau zu analysieren, da die Länder aus und in Frontier Markets gleiten.

In den letzten Jahren wurden Katar, die VAE und jüngst Pakistan neu klassifiziert, d.h. sie gelten nicht mehr als Frontier Markets, sondern sind nun als Schwellenmärkte eingestuft. Deutliche Verbesserungen der wirtschaftlichen und poltischen Rahmenbedingungen sowie der sicherheitspolitischen Gegebenheiten bedeuten, dass sich das relativ volatile Umfeld in diesen Ländern erheblich stabiliisert und ein Umfeld geschaffen hat, in dem gut geführte Unternehmen aufblühen können.

Argentinien hingegen verbleibt zunächst im Status eines Frontier Market. Im Laufe des nächsten Jahres könnte Argentinien jedoch aufgewertet werden. Seit 2015 der unternehmerfreundliche Mauricio Macri zum Präsidenten gewählt wurde, ist das Land auf einem guten Weg. Macri implementierte rasch Reformen, die Stabilität und Normalität brachten, was von den Märkten belohnt wurde. Für ein langfristiges Wirtschaftswachstum braucht es nun weitere politische Reformen und ausländische Direktinvestitionen. Die Unterhauswahlen im Oktober nehmen dabei eine entscheidende Rolle ein. Kann Macri seine Macht festigen, stehen die Chancen für weitere Verbesserungen gut.

Konstanten Wandel analysieren und die richtigen Investmententscheidungen treffen

Reformen und Verbesserungen haben auch dem Iran gutgetan. Noch ist er zwar nicht als Frontier Market gelistet, das dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein. Das Land hat die zweitgrößte Wirtschaft im Nahen Osten und Nordafrika nach Saudi-Arabien, die Gesellschaft ist gut gebildet und dynamisch. Allerdings sind Korruption und mangelnde Transparenz nach wie vor stark ausgeprägt und auch die Unternehmenskultur dürfte Investoren vor einige Herausforderungen stellen. Jedoch sind solche Konstellationen nicht ungewöhnlich, wenn sich ein Markt allmählich öffnet. Zudem ist der iranische Aktienmarkt etabliert und divers, was im Frontier Universum eine willkommene Ergänzung wäre.

Ein fundamentales Research und die genaue Kenntnis der Märkte und Unternehmen vor Ort ist zentral, um die richtigen Aktien auszuwählen – und davon langfristig zu profitieren. Das Umfeld für Investments in den Frontier Markets ist unter diesem Gesichtspunkt also günstig, denn erfahrenen Investoren bietet dieser ständige Wandel attraktive Anlagemöglichkeiten.

Fondsportrait 09/2017

Dieser Fonds hat einen Lauf

M&G Optimal Income € A Hegded

510 Millionen Euro sammelte der M&G Optimal Income (ISIN: GB00B1VMCY93) im August in Deutschland ein. Das ist der elfte Monat mit Nettozuflüssen in Folge. Inzwischen bringt der Fonds rund 23,4 Milliarden Euro auf die Waage. Wobei bei der Kategorie die Meinungen immer noch auseinandergehen. Morningstar sieht ihn als defensiven Mischfonds an, M&G selbst ordnet ihn als Rentenfonds ein. Und derzeit sieht er auch eher nach Anleihe- als nach Mischfonds aus. Aktien sind mit 3,8 Prozent Gewichtung eher als Spurenelement vertreten. Fondsmanager Richard Woolnough dürfte bis zu 20 Prozent in Aktien halten, verzichtet aber.

Ziel

Der Fonds strebt Erträge und Kapitalzuwachs an.

Anlagepolitik und -strategie

Kernanlage: Bei diesem Fonds handelt es sich um einen flexiblen Fonds, bei dem mindestens 50 % in Anleihen angelegt werden. Der Fondsmanager hat die Freiheit, in ein breites Spektrum von Anleihen (Staatsanleihen, Investment-Grade-Unternehmensanleihen und High-Yield-Anleihen) zu investieren, je nachdem, wo sich die besten Gelegenheiten bieten. Diese Anleihen können auf beliebige Währungen lauten. Gewöhnlich investiert der Fonds in Anleihen von Regierungen oder Unternehmen in Industrieländern, er kann jedoch auch in Anleihen aus Schwellenmärkten anlegen. Der Fonds hält diese Vermögenswerte direkt und indirekt über Derivate. 

Sonstige Anlagen

Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens (bis zu 20 %) in Unternehmensaktien investieren, wenn der Fondsmanager der Ansicht ist, dass die Aktien eines Unternehmens eine bessere Rendite erbringen als seine Anleihen. Der Fonds kann auch Geldmarktinstrumente (z. B. Schuldtitel, die innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden müssen) und Barmittel halten. 

Verwendung von Derivaten

Der Fonds kann Derivate einsetzen, um ein Engagement in Kern- und anderen Anlagen des Fonds aufzubauen, um Risiken und Kosten zu reduzieren und um die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf die Anlagen des Fonds zu steuern. Derivate können auch eingesetzt werden, um eine Markthebelung zu erzielen (das heißt ein Anlageengagement aufzubauen, das über den Wert des Fonds hinausgeht). 

Strategie in Kurzform: Der Fondsmanager wählt die Anlagen aufgrund der Beurteilung mehrerer makroökonomischer, vermögens-, sektor- und titelbezogener Faktoren aus. Die Streuung der Anlagen in Bezug auf Emittenten und Branchen ist ein wesentlicher Bestandteil der Fondsstrategie. Der Fondsmanager wird bei der Auswahl der einzelnen Anleihen von einem internen Analysten-Team unterstützt. 

Glossarbegriffe 

Anleihen: Verzinsliche Darlehen an Staaten und Unternehmen. 

Derivate: Finanzkontrakte, deren Wert sich von anderen Vermögenswerten ableitet. 

Hochzinsanleihen: Anleihen, die von Unternehmen begeben werden, die als riskanter gelten und daher in der Regel höhere Zinsen zahlen. 

Investment-Grade-Unternehmensanleihen: Von einem Unternehmen begebene Anleihen mit mittlerem oder hohem Kreditrating von einer anerkannten Kreditratingagentur. Bei diesen wird von einem geringeren Zahlungsausfallrisiko ausgegangen als bei Anleihen, die von Unternehmen mit niedrigeren Kreditratings begeben werden.

Fondsportrait 08/2017

Solide Kennzahlen und reichlich Cashflow

ECP Flagship European Value Fonds

Unterbewertete Unternehmen mit soliden Kennzahlen und reichlich Cashflow: Der luxemburgische Asset Manager ECP öffnet seinen All-Cap-Aktienfonds ECP Flagship European Value jetzt auch für deutsche Anleger.

"Wir nehmen das Unternehmen und pressen es aus wie eine Zitrone." Wenn Léon Kirch, Fondsmanager beim luxemburgischen Asset Manager ECP diesen Satz sagt, erscheinen vor dem inneren Auge unwillkürlich jene Heuschrecken, die der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering bildlich heraufbeschworen hat. Müntefering meinte damit vermeintlich skrupellose Hedgefonds-Manager, die Unternehmen, in die sie investierten, die Substanz absaugten, um sie hernach einfach fallenzulassen und weiterzuziehen.

 

Fondsmanager Léon Kirch meint seinen Zitronen-Vergleich anders: Er spielt auf die Unternehmensanalyse für seinen ECP Flagship European Value Fonds an. Der Aktienfonds hat eben die Vertriebszulassung für Deutschland und die Schweiz erhalten und steht damit auch hiesigen Anlegern offen.

„Zurück zu den Wurzeln“

Seit 15 Jahren verfolgt Kirch, der seine Expertise viele Jahre lang beim Nordea European Value Fonds unter Beweis stellen konnte und Mitte 2014 zu ECP kam, einen „Entrepreneurial Value-“, also einen unternehmerischen Value-Ansatz. Die Idee: jedes Unternehmen so zu betrachten, wie es der Unternehmenschef selbst tut. „Zurück zu den Wurzeln gehen“, nennt das Kirch.

Der ECP Flagship European Value investiert in Unternehmen aller Größen. Um das Universum von rund 1.500 europäischen Titeln grob einzugrenzen, trifft ECP zunächst per Screening-Tool eine Vorauswahl der potenziellen Kandidaten. Nach der Analyse durch das Fondsmanagement gelangen davon lediglich 40 sorgfältig ausgewählte Kandidaten ins Long-only-Portfolio – und sollen dort im Schnitt vier bis fünf Jahre bleiben. In dieser Zeit sollen die Unternehmen ihre angepeilte faire Bewertung erreicht haben, lautet der Plan.

„Vorsicht vor Value Traps“

Jedes Unternehmen wird bei ECP bis aufs Mark seziert. Neben einer Fülle von Kennzahlen und einer niedrigen Bewertung ist für Kirch auch die Liquidität der Unternehmen entscheidend. Einfach nur günstig zu sein reicht nicht, um ins Portfolio des ECP Flagship European Value Fonds zu gelangen. Kirch ist auf der Hut vor so genannten Value-Traps – günstig bewerteten Titeln, die im Laufe der Zeit nur noch günstiger werden, weil die betroffenen Unternehmen kaum Cashflow generieren.

Kirch analysiert mit seinen Co-Verantwortlichen, wie viel an liquiden Mitteln aus einem Unternehmen gezogen werden kann. In seinen Worten: Das Unternehmen wird „ausgepresst wie eine Zitrone“. Allerdings nur im Modell, in unternehmerische Entscheidungen greift das Investoren-Team nicht ein. Wenn das Management des Unternehmens dann nicht ganz so stark pressen mag – wenn es also andere, aus Investorensicht ungünstigere Entscheidungen trifft als Kirch und sein Team im Modell vorausgesehen haben –, wird die Position im Zweifel aufgegeben.

40 Prozent Abschlag gewünscht

Ein Unternehmen, das als Kandidat fürs Portfolio in Frage kommt, solle eine Sicherheitsmarge von 40 Prozent aufweisen, erläutert Kirch seinen Ansatz, der auf Value-Ikone Benjamin Graham zurückgeht: Die Anteile sollten mit 40 Prozent Abschlag gegenüber dem von Kirch und Kollegen errechneten fairen Wert zu haben sein. Die Sicherheitsmarge werde sich im Laufe der Zeit schließen, prophezeit das Team. Wenn die Anteile nach etwa vier bis fünf Jahren ihren angepeilten Wert erreicht haben, wird verkauft.

Bei aller akribischen Analyse nimmt das Fondsmanagement allerdings Abstand von Prognosen über das zukünftige Wachstum eines Unternehmens. Dieses sei bei der Titelauswahl für den ECP Flagship European Value kein Kriterium, so Kirch. Auch Märkte und Sektoren sehe man sich nicht aus der Adlerperspektive an. Die Allokation innerhalb des Portfolios ergebe sich zufällig – nur die Einzeltitel zählten, verrät der überzeugte Stockpicker.

Auch besicherte Variante erhältlich

Mit einem Active Share von über 90 Prozent gegenüber dem MSCI Europe beweist der Fonds zudem, dass er nicht dem Herdentrieb folgt, sondern sich lieber marktunabhängig positioniert. Der Erfolg gibt Kirch und seinem Team recht: Seit Auflage der Strategie zu Jahresbeginn 2015 hat der Fonds per 31.12.16 um 15,70 Prozent zugelegt.

Für Anleger, die angesichts von Schwankungen im Aktienbereich schlecht schlafen können, ist der ECP Flagship European Value auch in einer gehedgten Version erhältlich. Futures auf den Stoxx Europe 600 sichern in dieser Variante das Portfolio ab und reduzieren Volatilität.

Fondsportrait 07/2017

Stabilität und Robustheit

Crosslane Student Real Estate Fund

Der Fonds wurde aufgelegt, um von dem wachsenden Sektor Studentenwohnheime in Europa zu profitieren. Ziel ist es, im Einklang mit den Grundlagen der Risikostreuung für den Fonds ein Portfolio von Immobilien zusammenzustellen. 

 

Der Manager des Fonds ist der Meinung, dass das Studentenleben eine sehr wichtige Erfahrung ist und große Bedeutung für jeden Menschen hat, der einen universitären Abschluss erreichen möchte. Studenten möchten studieren, gleichzeitig aber auch durch neue Erfahrungen und Interessen andere soziale und intellektuelle Entwicklungen durchleben.

Im Ausland zu studieren bietet Studenten, die eine andere Kultur kennenlernen möchten, eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.

Ein großer Teil dieser Erfahrungen besteht darin, in der richtigen Unterkunft zu leben; ein Ort zum Leben mit vielen Angebote für das Sozialleben, um sich mit Gleichgesinnten treffen zu können. Gleichzeitig soll es an diesem Ort auch alles andere zum Leben geben, wodurch unnötiger Stress vermieden wird.

Der „Crosslane Student Real Estate“-Fonds zielt darauf ab, in hochwertige, moderne Studentenwohnungen zu investieren, die von einem erfahrenen Team von Experten vermietet und verwaltet werden. Diese haben nachweislich Erfahrung darin, für eine größtmögliche positive Erfahrung während des Studentenlebens zu sorgen; dazu gehört auch, hervorragende Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, damit sich die Bewohner an ihrem neuen Zuhause erfreuen und sich wohl fühlen können. Die Immobilien sollen nicht weit entfernt sowohl von der Universität als auch von lokalen Einrichtungen wie Bars, Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sein. Das erleichtert das Studentenleben und macht es lebenswerter, was wiederum das Produkt attraktiver macht.

Eine positive Erfahrung wird wahrscheinlich eher dazu führen, dass Studenten, die in diesem Wohnheim leben, es anderen Studenten weiterempfehlen werden. Dies wiederum zieht eine höhere Auslastung und bessere Renditen für Investoren nach sich.

Crosslane verfügt über viele Jahre Erfahrung bei Kauf, Entwicklung und Betreiben von zweckgerichteten Studentenwohnheimen und hat in der Vergangenheit ausgesprochen gute Renditen für die Anleger erzielen können. Diese Expertise beinhaltet das Betreiben von Studentenwohnheimen in Deutschland, wo in der Vergangenheit erfolgreich jährliche Mieterhöhungen erzielt werden konnten – und das bei voller Belegung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Dieser Ansatz soll auch bei den Objekten zur Anwendung kommt, in denen der Fonds investiert ist.

 

Das Anlageziel besteht darin, europäische Wohnimmobilien zu erwerben, die an Studenten vermietet sind und regelmäßige Erträge sowie die Chance auf eine kontinuierliche Wertsteigerung bieten.

  • Investoren eine breit gestreute Anlage im Sektor Studentenwohnungen in Europa anzubieten, wobei besonderes Augenmerk auf Deutschland gelegt wird. Hierbei kommen Investments in Betracht, die in größeren Universitätsstädten liegen, in denen das Verhältnis von Angebot und Nachfrage attraktiv erscheint.
  • In eine Mischung aus Bestandsimmobilien, Neubauten und Renovierungsobjekten zu investieren, um so eine Kombination aus attraktiven Mietrenditen, anfänglichen Wertsteigerungen und erwarteten langfristigen Wertsteigerungen zu gewährleisten.
  • Hochwertige, moderne und zweckgerichtete Studentenwohnheime mit einer Vielzahl von Einrichtungen vor Ort zu errichten.
  • Objekte mit einer angestrebten Größe von 150 bis 400 Zimmern zu kaufen, um Größenvorteile bei der Verwaltung zu realisieren.
  • Mittel- bis langfristig eine Gesamtrendite auf das eingesetzte Eigenkapital von 6% p.a. zu erreichen (einschließlich einer geplanten Ausschüttung von 3% p.a.).
  • Progressiv ansteigende Ausschüttungen zu realisieren.

 

Eine noch breitere Streuung und ein noch besseres Risikomanagement sollen erreicht werden durch:

  • Die Tatsache, dass die Objekte vorwiegend aus Deutschland stammen sollen; aus größeren Städten mit weltweit anerkannten Universitäten, die für viele in- und ausländische Studenten attraktiv sind.
  • Die Hereinnahme von neu gebauten oder frisch renovierten Studentenwohnungen mit eigenem Badezimmer (inkl. 1-Zimmer-Apartments), die im Vergleich zu „Studentenwerk“-Wohnheimen ein höheres Mietniveau aufweisen.
  • Das Zurückgreifen auf die Kenntnisse und Erfahrungen ausgewiesener Immobilienentwickler und -verwalter, die seit vielen Jahren auf den Bereich zweckgerichtete Studentenwohnheime spezialisiert sind.
  • Eine Vielzahl von verschiedenen Mietverträgen (inkl. Direktvermietung und Vermietung über die Universität).